Verschaltung
Man benutzt die Reihen- oder Parallelschaltung, um beispielsweise 4 Lautsprecher an einer Endstufe mit nur 2 Ausgängen anzuschließen.
Die Reihenschaltung
Bei der Schaltung von mehreren Lautsprechern in Reihe wird immer der Minuspol eines Lautsprechers mit dem Pluspol des nächsten Lautsprechers verbunden. Anschließend werden Pluspol des ersten Lautsprechers, sowie Minuspol des letzten Lautsprechers der Reihenschaltung mit der Endstufe verklemmt. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Reihenfolge die Boxen verklemmt werden.
Für die gesamte Reihe an Lautsprechern ergeben sich folgende neuen technischen Daten:
Impedanz:
Die Impedanz aller Lautsprecher wird addiert.
Belastbarkeit:
Die Belastbarkeit berechnet sich aus der Formel (Belastbarkeit des schwächsten Lautsprechers) x (Anzahl der Lautsprecher in der Reihe). Dies funktioniert allerdings nur bei Lautsprechern der gleichen Impedanz.
Beispiel:
Wir schalten 3 Lautsprecher in Reihe:
LS 2: 4 Ohm, 320 Watt
LS 1: 8 Ohm, 150 Watt
LS 3: 8 Ohm, 170 Watt
Impedanz: 4 Ohm 8 Ohm 8 Ohm = 20 Ohm
Belastbarkeit: 150 Watt x 3 = 450 Watt
Die Belastbarkeit lässt sich in diesem Beispiel nicht berechnen, da die 3 Lautsprecher nicht die gleiche Impedanz haben.
Die Verschaltung in Reihe ist eher unüblich und wird meist nur mit zwei Lautsprechern der gleichen Impedanz oder in Verbindung mit einer Parallelschaltung angewandt.
Die Parallelschaltung
Bei der Parallelschaltung von Lautsprechern werden alle Pluspole miteinander und alle Minuspole miteinander verbunden. Zuletzt werden sowohl die Plusleitung als auch die Minusleitung an beliebiger Stelle abgegriffen und mit der Endstufe verbunden.
Aus der kompletten Parallelschaltung ergeben sich folgende neue technische Daten:
Impedanz: 1/(1/R1 1/R2 1/R3...) Dabei ist R Das Formelzeichen für die Impedanzen der einzelnen Lautsprecher.
Einfacher: Schaltet man 2 Boxen der gleichen Impedanz parallel, so halbiert sich diese.